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Massenermittlung im Hochbau automatisieren: Wände, Decken und Öffnungen aus dem Plan

Rohbau eines mehrgeschossigen Wohnhauses mit Ziegelwänden und Betondecken, daneben ausgedruckter Grundriss

Im Hochbau steckt die meiste Arbeit vor dem Angebot nicht im Preis, sondern in den Mengen. Mehrere Geschoße, dutzende Räume, Wände mit unterschiedlichen Stärken und unzählige Öffnungen – bis alles erfasst ist, sind oft Tage vergangen. Genau hier lässt sich ansetzen.

1. Wo geht im Hochbau bei der Massenermittlung die meiste Zeit verloren?

Selten bei den schwierigen Details, fast immer bei der Wiederholung. Jede Wand wird im Plan gesucht, nachgemessen, notiert und in eine Tabelle übertragen. Bei einem Wohnbau mit mehreren gleichartigen Geschoßen passiert das viele Male hintereinander.

  • Wandlängen geschoßweise nachziehen und addieren
  • Öffnungen zählen und ihre Maße zuordnen
  • Deckenflächen Raum für Raum ermitteln
  • Werte aus dem Plan händisch in Excel übertragen

Diese Fleißarbeit bindet genau die Leute, die eigentlich kalkulieren sollten.

2. Welche Massen lassen sich im Hochbau automatisch aus dem Plan ermitteln?

Moderne KI-Software liest den Grundriss als PDF oder DXF ein und erkennt die Elemente, aus denen sich die meisten Hochbau-Mengen zusammensetzen:

  • Räume und ihre Flächen – die Grundlage für Decken und Böden
  • Umfänge und Wandanschlüsse
  • Öffnungen wie Fenster und Türen

Alles, was erkannt wurde, ist farbig am Plan markiert. Statt jede Linie selbst nachzuziehen, sehen Sie auf einen Blick, was erfasst ist – und wo Sie noch nachschärfen wollen.

3. Was bleibt bei der automatisierten Massenermittlung Ihre Aufgabe?

Die Software liefert die Grundlage, die fachliche Einordnung bleibt im Betrieb. Wandhöhen und Aufbauten etwa kommen aus Schnitten und Planangaben, nicht aus dem Grundriss allein. Auch Sonderbereiche wie Stiegenhäuser, Schächte oder Rücksprünge verdienen einen kurzen Kontrollblick.

Wo der Plan unklar ist, passen Sie die Ergebnisse per Klick an: Flächen zusammenführen, teilen oder korrigieren. So bleibt jede Zahl nachvollziehbar.

Die KI übernimmt das Nachmessen – die Entscheidung, was wie ins Angebot geht, treffen Sie.

4. Wie gehen Sie mit mehreren Geschoßen und Planständen um?

Gerade hier zahlt sich die Automatisierung aus. Jedes Geschoß wird als eigener Plan hochgeladen und in Sekunden ausgewertet. Kommt ein neuer Planstand, laden Sie ihn erneut hoch, statt die Änderungen mühsam in einer bestehenden Tabelle nachzutragen.

Über den Plan-Chat können Sie außerdem gezielt nachfragen – etwa zu Raumbezeichnungen oder Angaben in der Legende.

5. Wie kommen die Massen in Ihre Kalkulation?

Die ermittelten Mengen werden als Excel oder PDF exportiert. Damit arbeiten Sie in Ihrer gewohnten Kalkulation weiter, ohne Werte abzutippen. Das spart nicht nur Zeit, sondern nimmt auch eine typische Fehlerquelle aus dem Ablauf: den Übertrag von Hand.

Fazit: Weniger Nachmessen, mehr Zeit fürs Angebot

Wer die Massenermittlung im Hochbau automatisiert, gewinnt vor allem eines: Zeit für die eigentliche Kalkulation und für mehr Ausschreibungen. Dafür wurde Calcora entwickelt:

  • Grundrisse als PDF oder DXF hochladen
  • Räume, Flächen, Umfänge, Wandanschlüsse und Öffnungen in Sekunden erkennen lassen
  • Ergebnisse am Plan prüfen und per Klick anpassen
  • Massen als Excel oder PDF für Ihre Kalkulation exportieren

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