← Alle Beiträge

Massenermittlung-Software: Worauf Baubetriebe bei der Auswahl achten sollten

Laptop mit Mengentabelle auf einem Bürotisch, daneben ein Stapel Ausschreibungsunterlagen und ein ausgedruckter Grundriss

Software für die Massenermittlung gibt es inzwischen einige. Auf dem Papier klingen viele ähnlich – im Alltag entscheiden aber ein paar konkrete Punkte darüber, ob ein Werkzeug tatsächlich Zeit spart oder nur einen weiteren Arbeitsschritt hinzufügt.

Die folgenden Fragen helfen Ihnen, Lösungen nüchtern zu vergleichen – unabhängig davon, für welche Sie sich am Ende entscheiden.

1. Welche Planformate verarbeitet die Software?

Die meisten Pläne kommen als PDF, manche als DXF aus dem CAD. Prüfen Sie, ob die Software beide Formate direkt verarbeitet und wie sie mit unterschiedlicher Planqualität umgeht. Ein Werkzeug, das nur mit perfekt aufbereiteten Dateien funktioniert, hilft bei echten Ausschreibungsunterlagen wenig.

2. Wie viel Handarbeit bleibt beim Erfassen?

Hier liegt der größte Unterschied. Manche Programme erleichtern nur das Nachzeichnen am Bildschirm – Sie klicken weiterhin jede Ecke an. Andere erkennen Räume, Flächen, Umfänge und Öffnungen selbstständig. Fragen Sie konkret: Was muss ich bei einem typischen Grundriss noch selbst erfassen?

Der Unterschied wirkt bei einem einzelnen Plan klein. Bei zehn Ausschreibungen im Monat entscheidet er darüber, ob die Massenermittlung weiter der Engpass im Büro bleibt.

3. Lassen sich die Ergebnisse am Plan nachvollziehen?

Eine Zahl ohne Herkunft ist schwer zu prüfen. Achten Sie darauf, dass jede ermittelte Fläche am Plan sichtbar ist und sich direkt dort korrigieren lässt – etwa Flächen zusammenführen, teilen oder anpassen. Das spart beim Kontrollieren mehr Zeit als jede Funktion auf der Featureliste.

Gute Software macht nicht nur schnell, sondern auch prüfbar.

4. Wie kommen die Massen in Ihre Kalkulation?

Die Massenermittlung ist kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für Ihr Angebot. Klären Sie, in welchen Formaten exportiert wird und ob Ihre Kalkulationssoftware diese Daten ohne Umweg übernimmt. Ein sauber strukturierter Excel-Export reicht in vielen Betrieben völlig aus; ein PDF eignet sich zur Dokumentation und für Rückfragen.

5. Wie lange dauert die Einarbeitung?

Im Angebotsalltag ist selten Zeit für wochenlange Schulungen. Eine Lösung im Browser ohne Installation, die sich nach einem Projekt selbsterklärend anfühlt, wird im Team auch tatsächlich genutzt. Fragen Sie nach einem Testzugang statt nach einer Präsentation.

6. Wie testen Sie eine Software richtig?

  • Nehmen Sie ein abgeschlossenes eigenes Projekt, dessen Massen Sie kennen.
  • Verwenden Sie einen typischen Plan – nicht den saubersten, den Sie haben.
  • Messen Sie die Zeit vom Upload bis zur prüfbaren Mengenliste.
  • Lassen Sie die Person testen, die heute die Massen ermittelt.

Vergleichen Sie am Ende nicht nur die Zahlen, sondern auch den Prüfaufwand: Wie schnell konnten Sie die Ergebnisse nachvollziehen und korrigieren?

Fazit: Im eigenen Projekt zeigt sich der Unterschied

Die beste Entscheidungsgrundlage ist ein Test mit Ihren eigenen Plänen. Calcora können Sie genau so ausprobieren:

  • Upload von PDF- und DXF-Plänen direkt im Browser
  • Räume, Flächen, Umfänge und Öffnungen in Sekunden erkannt und am Plan markiert
  • Export als Excel oder PDF für Ihre Kalkulation

Probieren Sie Calcora aus.

Erste Mengenermittlung kostenlos. Keine Kreditkarte nötig.

Jetzt kostenlos testen →